Einleitung

Gundermann, auch bekannt als glechoma hederacea, wächst oft unbeachtet am Wegesrand oder im Garten. Dabei steckt in ihm so viel mehr als nur eine grüne Pflanze. Schon Hildegard von Bingen wusste um die Kraft dieser Pflanze und nutzte sie für ihre Heilzwecke.

Viele spazieren an ihm vorbei, ohne zu wissen, dass der Gundermann ein echter Schatz ist. Er ist nicht nur ein aromatisches Gewürz für Kräuterquark und Pizzen, sondern auch eine Heilpflanze.

Mit seinen entzündungshemmenden Eigenschaften kann er bei verschiedenen Beschwerden helfen. Ganz nebenbei bietet er Bienen und anderen Insekten Nahrung.

Gemeiner Gundermann: Herkunft und Eigenschaften

Gemeiner Gundermann wächst gerne da, wo es feucht und nährstoffreich ist. Das kleine Wildkraut hat kriechende Ausläufer und bildet oft dichte Teppiche. Seine Wurzeln sind flach, darum kann er sich schnell ausbreiten.

Die Blätter sehen ein bisschen aus wie Herzchen und sind schön grün.

Die kleinen blau-violetten Lippenblüten zeigen sich meistens zwischen April und Juni. In dieser Zeit summen viele Bienen um die Blumen herum. Sie lieben den süßen Nektar. Für die Menschen ist der Gundermann auch toll.

Ätherische Öle und Bitterstoffe machen ihn zu einer starken Heilpflanze. Er kann helfen, wenn man Husten hat oder die Haut juckt.

Gundermann in der Küche und Hausapotheke

Ah, der Gundermann! Dieses bescheidene, aber mächtige Kraut schleicht sich in unsere Küchen und Medizinschränke – und das aus gutem Grund. Während es leise durch unseren Garten kriecht, trägt es eine Schatzkiste voller Aromen und Heilkräfte mit sich..

und ich verrate Euch, wie Ihr diesen unentdeckten Helden für Euer Wohlsein nutzen könnt.

Aromatische Küchenkraut

Gundermann peppt deine Küche auf! Dieses kleine grüne Kraut hat einen starken Geschmack, ähnlich wie Minze oder Petersilie. Es lässt sich einfach verwenden: Hack es klein und misch es in Kräuterbutter oder strew es frisch über Tomatensauce für einen kräftigen Kick.

Vor langer Zeit haben die Römer und Germanen Gundermann schon geliebt – nicht nur wegen des Geschmacks, sondern auch weil es ihnen gut tat. Seine ätherischen Öle und Bitterstoffe machen aus einer einfachen Mahlzeit eine Wohltat für deinen Körper.

Jetzt schauen wir uns an, wie man Gundermann als Heilpflanze bei bestimmten Beschwerden einsetzen kann.

Heilpflanze bei bestimmten Beschwerden

Gundermann ist echt ein kleines Wunderkraut. Husten, Schnupfen, ja sogar Durchfall – das Wildkraut kann helfen. Seine Blätter haben Kräfte, die Hautentzündungen lindern und gegen Wurmbefall wirken.

Kannst du dir vorstellen? Einfach aus dem Garten in die Hausapotheke.

Diese Pflanze aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) packt Verdauungsprobleme an der Wurzel. Wenn du Blasen- oder Nierenbeschwerden hast, ist Gundermann auch ein guter Freund.

Gicht tut weh, aber hier kommt der Gundermann zur Rettung. Probier’s mal aus, es ist wie Magie aus der Natur!

Gundermann Pflanzen: Standort, Aussaat und Pflege

Gundermann liebt es feucht und nährstoffreich. Er wächst gut im Schatten unter Bäumen oder Sträuchern.

  • Suche einen Platz im Garten, wo es schattig ist und die Erde schön reich an Nährstoffen.
  • Achte darauf, dass der Boden immer ein bisschen feucht bleibt, aber nicht zu nass.
  • Du kannst Samen direkt in den Garten säen oder kleine Pflanzen setzen. Das geht am besten im Frühjahr oder Herbst.
  • Wenn du Samen nutzt, streue sie einfach auf die Erde und drücke sie leicht an, damit sie Kontakt zum Boden haben.
  • Die kleinen Pflänzchen brauchen etwas Platz. Lass also etwa 15 Zentimeter Abstand zwischen ihnen.
  • Sie sind nicht zimperlich und kommen meist ohne extra Dünger aus. Doch ein wenig Kompost kann nie schaden!
  • Achte darauf, Unkraut weg zu machen, damit deine Gundermann – Pflanzen genug Licht und Platz bekommen.
  • Wenn die Blätter schön grün sind, zeigt dir das: Hier geht’s meinem Gundermann gut!

Gundermann als Unkraut: Probleme und Lösungen

Manch einer mag den Gundermann als lästigen Gartenbewohner betrachten, doch wie bei der Brennnessel auch, lohnt sich ein zweiter Blick – denn zwischen Beet und Komposthaufen verbergen sich ungeahnte Möglichkeiten, die es zu entdecken gilt..

Taucht tiefer mit mir ein in die Welt dieses grünen Schatzes!

Vergleich mit der Brennnessel – Viel mehr als nur Unkraut

Gundermann und Brennnessel haben viel gemeinsam. Beide sind stark in der Natur und oft im Garten zu finden. Sie sind nicht nur grün, sondern auch Helden in der Hausapotheke und Küche.

Viele denken, „Unkraut – weg damit!“, aber warte mal! Diese Pflanzen können mehr. Gundermann hat ätherische Öle und hilft bei Gesundheitsproblemen. Brennnessel ist auch so eine starke Pflanze.

Du kannst beide Pflanzen essen. Gundermann passt super in Tomatensoße oder als Gewürz. Brennnesseln schmecken gut in Suppen. Sie sind wie Superhelden für deinen Körper, ganz natürlich.

Also, das nächste Mal, denk dran: Gundermann und Brennnessel sind viel mehr als Unkraut. Sie sind kleine Schätze auf dem Wegesrand oder im Garten.

Gundermann Ernte und Verwendung

Na, habt ihr schon mal daran gedacht, den grünen Teppich in eurem Garten nicht nur als lästiges Unkraut zu sehen, sondern als wahre Schatztruhe? Gundermann – das kleine Kraftpaket lässt sich nämlich ernten und vielseitig nutzen!

Ist Gundermann giftig oder essbar?

Gundermann ist nicht giftig, sondern richtig lecker und gesund. Man kann ihn essen wie Spinat oder in den Salat tun. In der Natur findet man ihn oft neben Gänseblümchen und Löwenzahn.

Er hat auch viel Kraft als Heilpflanze und hilft bei Husten oder Hautentzündungen.

Jetzt weißt du, dass Gundermann gut für dich ist. Lass uns mal schauen, was er noch so kann!

Wirkung von Gundermann

Gundermann ist nicht nur hübsch, sondern auch ziemlich nützlich. Stell dir vor, du hast Husten oder deine Haut ist gereizt. Dieses kleine Kraut kann helfen, weil es ätherische Öle und Bitterstoffe hat.

Diese Stoffe sind quasi wie eine natürliche Medizin. Sie können bei Husten beruhigen und bei Hautentzündungen lindern.

Das Kraut macht sich auch gut bei anderen Problemen. Hast du mal Bauchweh oder Probleme mit Blase und Nieren? Gundermann könnte deine Rettung sein. Er wird oft in der Hausapotheke verwendet, um solche Beschwerden zu behandeln.

Plus, wenn Würmer im Spiel sind, kann Gundermann auch unterstützen. So wird aus einem Unkraut ein echter Helfer für die Gesundheit!

Schlussfolgerung

Jetzt wisst ihr Bescheid über den Gundermann – echt ein Wunderkraut! Ob ihr ihn nun in der Küche oder als Heilpflanze nutzt, er ist einfach super. Auch wenn manche ihn nur als Unkraut sehen, für Bienen ist er wichtig.

Er wächst fast überall und kann ohne viel Arbeit geerntet werden. Also, probiert mal Gundermann aus – vielleicht werdet ihr überrascht sein, wie toll er ist!

Wenn Sie mehr über heimische Wildkräuter erfahren möchten, lesen Sie auch unseren Artikel über die Brennnessel – viel mehr als nur Unkraut.

Häufig gestellte Fragen

1. Was ist denn überhaupt dieser Kriech-Günsel?

Ah, der Kriech-Günsel, auch bekannt als Ajuga reptans, ist ein kleines, aber feines Wildkraut – man findet es oft im Garten, und hey, es hat sogar heilende Kräfte!

2. Kann ich Gundermann in meiner Kompostierung verwenden?

Aber natürlich! Gib den Gundermann einfach auf den Komposthaufen dazu. Er zersetzt sich prima und wird Teil deiner tollen Pflanzerde… quasi ein Kreislauf der Natur!

3. Ist der kriechende Günsel wirklich so nützlich?

Du glaubst es kaum – aber ja! Der kriechende Günsel ist nicht nur hübsch anzusehen, er kann auch helfen, deine Erde gesund zu halten und – pssst – man munkelt von seinen heilenden Eigenschaften.

4. Wächst Gundermann nur im Wilden oder kann ich ihn auch pflanzen?

Oh, der ist flexibel! Du kannst ihn ruhig pflanzen und zuschauen, wie er sich ausbreitet. Ist fast wie bei einem guten Klatsch – einmal losgelassen, hält ihn nichts mehr auf!